Veranstaltungskalender

Freitag, 5. Mai, 20 Uhr

OASE
Das Open Acustic Stage Event ist ein „Gitarrenstammtisch“ für Akustik-Gitarristen.
Es findet einmal im Monat statt. In konzertantem Rahmen gibt es Solodarbietungen oder kleine Formationen zu hören. Es sind viele Stilrichtungen vertreten: Klassik, Folk, Blues, Ragtime, Fingerstyle, Songwriting, Jazz.. – die Abende sind lebendig und kontrastreich.
Jeder darf und kann vorspielen, egal ob Anfänger oder Profi – der Spaß zählt.  gitarre

Eintritt frei – Spenden erwünscht

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Samstag, 20. Mai, ab 15 Uhr

Kinderfest mit den Roten Peperoni

  • Wikinger Schach
  • Ketten basteln mit Ilona
  • Wasserspiele
  • Magnetfußball
  • die Waldheim Rallye 2017
  • Lagerfeuer mit Stockbrot und Wurstgrillen

 

 

 

Eintritt frei!

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Sonntag, 21. Mai, 12 Uhr

Politischer Frühschoppen

200 Jahre GEORG “HERWEGH ­ DU EISERNE LERCHE”
200 Jahre “HERWEGHS VERFLUCHTES WEIB” EMMA

Als “eiserne Lerche“ hat Heinrich Heine den in Stuttgart geborenen Dichter und Rebellen Georg Herwegh (1817­-1875) bezeichnet. Seine Ehefrau Emma (1817-­1904), die als Freiheitskämpferin am Revolutionsgeschehen 1848 beteiligt war, bezeichnete die Reaktion als “Herweghs verfluchtes Weib”.
“Wir haben lang genug geliebt, wir wollen endlich hassen!”
Mit seinen “Gedichten eines Lebendigen” (1841) eroberte Georg Herwegh, bereits im Schweizer Exil, nicht nur das Herz der Massen, sondern auch das der jüdischen Herwegh1TKaufmannstochter Emma Siegmund in Berlin. Sie heirateten im März 1843.
“Mann der Arbeit aufgewacht und erkenne Deine Macht …”
Das “Bundeslied” schrieb Georg Herwegh 1863 anlässlich der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins als eine Hymne auf das revolutionäre Proletariat.
Die Erinnerung an den aufrechten Gang von Emma und Georg Herwegh, ihren Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen das “Reich der Reichen” ist heute notwendiger denn je. Das Waldheim Gaisburg widmet den beiden im Mai vor 200 Jahren geborenen deshalb eine Veranstaltung mit

Günter Randecker
Experte für den “Bauernkriegs­Zimmermann”
Wolfgang Rund Gitarrist
Dagmar Fahner mit Texten von Emma Herwegh

Mit Engagement vorgetragene Texte, Gedichte und Lieder lassen die Wirkungs­, Liebes­- und Leidensgeschichte zweier trotz einer Herwegh-­Straße im Stuttgarter Westen zu Unrecht Vergessener wieder lebendig werden.

Eintritt frei. Spenden erwünscht

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Donnerstag, 25. Mai, 16 Uhr

PREMIERE: Der störrische König!“

mit:
Maria Scheib
: Jonglage, Gesang, Gitarre und Spiel
Bernd Settelmeyer: Musik, Gesang und Spiel.

Das Weltberühmte Gaukler- Duo „Plan & Los?!“ wird an den Hof des traurigen Königs gerufen. Nachdem kein Arzt und kein Mittel gegen des Königs Traurigkeit helfen wollte, legt man nun die letzte Hoffnung in die Künste der Gaukler. Mit Musik & Jonglage, Tricks & Geschichten sollen sie den König samt seiner Gemahlin wieder fröhlich machen.

Doch welche Geschichte verbirgt sich hinter der Traurigkeit des Königs? Und werden die Gaukler es schaffen, dem Grund für dessen Traurigkeit auf die Spur kommen?
Wird ihnen der geheimnisvolle Frosch Archie dabei helfen können?
Oder vielleicht die leuchtenden, magischen Kugeln?

Kommt und seht, was passiert!

Geeignet für Kinder ab Grundschulalter.

EINTRITT: zur Premiere frei, Spenden erbeten

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Donnerstag, 1. Juni, 19.30 Uhr

kubak

Kuba-Stammtisch

Bei schönem Wetter treffen wir uns auf der Terrasse.

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Sonntag, 11. Juni, 11 Uhr

Matinee im Waldheim

“Wia d’Revoludsjo uffs Dorf komma isch”

Die Jugendbewegung des “wilden Jahrzehnts” 1968 – 1977 in der Provinz
Ein Vortrag mit Dias und Musik von Ebbe Kögel

“The Times They Are A’Changin” sang Bob Dylan im Jahre 1964 und kündigt damit an, was sich in den folgenden Jahren im ländlichen Raum abspielt: Strukturveränderungen in der Landwirtschaft und die Bildungsreform führen die Jugend aus den engen Grenzen des alten Dorfes heraus und bringen die Zeichen einer neuen Zeit: Beatmusik und lange Haare, Kriegsdienstverweigerung und Rebellion gegen die Autoritäten. Die Jugendlichen suchen nach neuen Wegen und stellen Althergebrachtes radikal in Frage – Ruhestörung für die Erwachsenen, das Recht auf Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen für die Jungen.

Hausbesetzung JZ Stetten-250In provisorisch eingerichteten Kellern wird der erste Stehblues getanzt, Underground-Musik gehört, der erste Joint geraucht. Das Bedürfnis nach selbstverwalteten Räumen findet seinen politischen Ausdruck in der Jugendzentrumsbewegung, die Anfang der siebziger Jahre in vielen Dörfern und Kleinstädten der Republik entsteht.

Das selbstverwaltete Jugendzentrum in Stetten, bereits 1968 entstanden, das erste in der Bundesrepublik, gehört zur Speerspitze dieser Bewegung und wird durch eine spektakuläre und erfolgreiche Hausbesetzung im März 1977 bundesweit bekannt.

Anhand von Dias und Musikbeispielen wird die Stimmung der damaligen Zeit eingefangen und dargestellt, in welchem Ausmaß sich in einem Jahrzehnt alle Lebensbereiche veränderten und was von diesen Veränderungen heute noch geblieben ist.

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Sonntag, 18. Juni, 12 Uhr
Politischer Frühschoppen
frueh
für alle Menschen, die gerne diskutieren.

Thema:
Über die seltsamen Methoden der Regierung zur Rentensicherung

mit
Philipp Vollrath, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands  Stuttgart

 

Eintritt frei

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Donnerstag, 6. Juli, 19.30 Uhr

kubak

Nicaragua im Wandel
Werner220
Werner im Geothermie-Kraftwerk Polaris, das 10% des Energiebedarfs Nicaraguas deckt.


Werner Siebler,
Vorsitzender des DGB-Stadtverbands Freiburg, bereiste Nicaragua im Februar und März 2017. Er ist aktiv im Wiwili-Verein Freiburg.

Wiwili und Freiburg sind seit 30 Jahren freundschaftlich verbunden. Es gibt viele gemeinsame Projekte, von denen die Wasserleitung das wichtigste ist.

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Sonntag, 16. Juli, 11 Uhr

Matinee im Waldheim

110 Jahre internationaler Sozialistenkongress in Stuttgart

Politische und gesellschaftliche Fragen damals – und bis heute noch aktuell!
Dieter Keller, stellv. DGB-Vorsitzender in Fellbach referiert und diskutiert mit uns die geschichtliche Bedeutung des Kongresses.

Sozialisten500