Veranstaltungskalender

Sonntag, 12. November, 11 Uhr
Matinee im Waldheim

Zum 100. Todestag am 14. November:

Westmeyer250Friedrich Westmeyer

  • Stuttgarter SPD­-Vorsitzender (1908-­ 1914)
  • Kriegsgegner und Wortführer der linken Sozialdemokratie in Stuttgart
  • „Geistiger Vater der Stuttgarter Waldheime“

Engagiert in sozialen Fragen wie
Wohnungsprobleme, der Organisation der
Jugend und der Frauenbildung, schrieb er auch
über die Notwendigkeit einer solidarischen
Freizeitgestaltung.

Wilhelm Reschl

ist Historiker, Journalist und Filmemacher.
Er liest seinen Artikel aus dem Buch „Der König weint“ über Friedrich Westmeyer und
seine Zeit in Stuttgart. Dort begründet er, warum es höchste Zeit ist, dass in Stuttgart eine Straße oder ein Waldheim seinen Namen tragen sollte.

Eintritt frei

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Sonntag, 19. November, 11 Uhr
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung:

100 Jahre Oktoberrevolution

Die russische Revolution und die deutsche Linke 1917/18

Vortrag und Diskussion mit Dr. Jörn Schütrumpf

Hinterher mochte niemand mehr erinnert werden: an die Monate vor der deutschen
Novemberrevolution und daran, wer was wann wo wie zu den Bolschewiki gesagt
hatte. Allenfalls bekannt sind heute einige wenige Beiträge Karl Kautskys, Eduardoktober200
Bernsteins und Franz Mehrings aus der «Leipziger Volkszeitung» und aus Rudolf Breitscheids Korrespondenz «Sozialistische Auslandspolitik». Komplett unbekannt hingegen ist der Jahrgang 1918 der Stuttgarter Wochenzeitschrift «Der Sozialdemokrat», unter der Patenschaft von Clara Zetkin 1914 gegründet und von Leo Jogiches im Sommer 1917 zum offiziellen Sprachrohr der Spartakusgruppe umgebaut.  Die Beiträge zeigen ungewöhnliche Frontverläufe, nicht bei den Opponenten, sondern bei den Befürwortern. Und sie sind sozusagen das Material für Rosa Luxemburgs «Russische Revolution». Eine Nachauflage erlebte diese Debatte Ende 1921, Anfang 1922, als Paul Levi das Fragment «Die russische Revolution» von Rosa Luxemburg veröffentlichte. Diese Auseinandersetzung wurde für die Luxemburg-Rezeption prägend.

Dr. Jörn Schütrumpf, Jg. 1956, ist Historiker. Von 1982 bis 1990 war er Mitarbeiter am
Zentralinstitut für Geschichte an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Seit 2003 ist er Geschäftsführer des Karl Dietz Verlages Berlin.

Eintritt frei

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Freitag, 1. Dezember, 20 Uhr

OASE

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Donnerstag, 7. Dezember, 19.30 Uhr

kubak

Treffen der Freundschaftsgesellschaft.
Thema:

Ernesto Guevara de la Serna, genannt CHE

Im Oktober 2017 jährte sich die Ermordung Ches zum 50. Mal.Che_Guevara_Portrait-250

  • Was bedeutet Che für Kuba?
  • Ist er nur ein Kopf auf einem T-Shirt für die Jugend?
  • Was macht ihn für die Herrschenden immer noch so gefährlich?

Horst-Eckart Gross, der Übersetzer aller im Pahl-Rugenstein-Verlag  erschienen Werke Che‘s und Lateinamerika-Kenner, wird uns diesen Mann näherbringen.
Co-Referent: Reiner Hofmann / FG BRD-Kuba, RG-Stgt.
Mit anschließender Diskussion.

Eintritt frei

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Sonntag, 10. Dezember, 11 Uhr
Matinee im Waldheim

„10  Tage, die die Welt erschütterten“

Wohl niemand hat die Oktoberrevolution in Russland, deren hundertster Jahrestag am 7. November begangen wird, anschaulicher beschrieben als John Reed in seinem Klassiker Reed-10-Tage-2„Zehn Tage, die die Welt erschütterten“.  Im Vorwort schrieb Lenin:
„Mit dem größten Interesse und unausgesetzter Aufmerksamkeit las ich John Reeds Buch: ‚Zehn Tage, die die Welt erschütterten’. Ohne Einschränkung empfehle ich es den Arbeitern der Welt…“

Renate Mausner führt ein in die Reportage des jungen amerikanischen Journalisten, der sich im Herbst 1917 bei der Erstürmung des Winterpalais den Kämpfern der Bolschewiki in Petrograd anschloss.
Leseproben aus dem Buch und Bildbeispiele zeigen die Dramatik der damaligen revolutionären Ereignisse.

Eintritt frei

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Sonntag, 17. Dezember, 12 Uhr
Politischer Frühschoppen
frueh
für alle Menschen, die gerne diskutieren.

Thema:
Wahl-Nachlese

Was haben wir von der neuen Regierungskoalition zu erwarten?
Was für Aufgaben ergeben sich daraus für die Linken in diesem unserem Lande?
Diskussion mit Reiner Hofmann

Eintritt frei

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Donnerstag, 4. Januar, 19.30 Uhr

kubak

Treffen der Freundschaftsgesellschaft.
Thema:

Reiner Hofmann berichtet von der Bundesdelegiertenkonferenz der FG BRD-Kuba e. V. im Oktober in Göttingen und dem Europäischen Treffen der Kuba-Solidarität im November in Sofia.

Eintritt frei

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Freitag, 2. Februar, 20 Uhr

OASE

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Sonntag, 18. Februar, 12 Uhr
Politischer Frühschoppen
frueh
für alle Menschen, die gerne diskutieren.

Thema:

„IMPERIALISMUS“

Im Jahr 1917 erschien Lenins wichtige Schrift „Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“, in der er die von Marx prognostizierte Selbstdestruktion des Kapitalismus weiter ausführte. Beiden wird nicht nur von Vertretern der Kapitalseite eine „glänzende“ Widerlegung ihrer „Zusammenbruchstheorie“ des Kapitalismus durch die geschichtliche Entwicklung attestiert.

Ist das tatsächlich so?

Was sagt uns Lenins Imperialismustheorie heute?

Vortrag und Diskussion mit

Manfred Groll

Eintritt frei